
Vortrag: Die Todesmärsche ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter:innen und Möglichkeiten eines würdigen Erinnerns
Am Montag, den 7. April 2025, um 18:00 Uhr, findet im Stadtmuseum Bruck an der Mur ein bedeutender Vortrag mit anschließender Projektvorstellung statt. Unter dem Titel „Die Todesmärsche ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter:innen und Möglichkeiten eines würdigen Erinnerns“ spricht die renommierte Historikerin Prof.in Dr.in Eleonore Lappin-Eppel über dieses bewegende Kapitel der Geschichte. Der Eintritt ist frei.
BRUCK/MUR. Im Anschluss wird ein besonderes Projekt der AHS Bruck vorgestellt, das sich mit der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung historischer Ereignisse befasst. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ein sogenannter Todesmarsch ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter:innen von der burgenländischen Grenze über Graz und den Präbichl nach Mauthausen führte am 7. April 1945 unmittelbar durch Bruck an der Mur. Der damals 5-jährige Zeitzeuge Johann Trummer berichtete 2017 im Brucker Stadtmuseum von den Ereignissen. Sein Vater Emmerich Trummer war Bestatter in Bruck, riskierte sein Leben und das seiner Familie, indem er die auf den Brucker Straßen ermordeten Jüdinnen und Juden eine Bestattung ermöglichte und wurde dafür von der Israelitischen Kultusgemeinde in Graz geehrt.
Der Name Eleonore Lappin-Eppel ist untrennbar mit der Erforschung der sogenannten „Todesmärsche“ ungarischer Jüdinnen und Juden verbunden. In ihrem Vortrag wird sie insbesondere auf die Geschichte der Todesmärsche in der Steiermark eingehen. Zudem wird ein Generationenprojekt sowie ein Erinnerungsprojekt der AHS vorgestellt.
Ort: Stadtmuseum Bruck an der Mur
Datum: Montag, 7. April 2025
Beginn: 18:00 Uhr
BRUCK/MUR. Im Anschluss wird ein besonderes Projekt der AHS Bruck vorgestellt, das sich mit der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung historischer Ereignisse befasst. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ein sogenannter Todesmarsch ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter:innen von der burgenländischen Grenze über Graz und den Präbichl nach Mauthausen führte am 7. April 1945 unmittelbar durch Bruck an der Mur. Der damals 5-jährige Zeitzeuge Johann Trummer berichtete 2017 im Brucker Stadtmuseum von den Ereignissen. Sein Vater Emmerich Trummer war Bestatter in Bruck, riskierte sein Leben und das seiner Familie, indem er die auf den Brucker Straßen ermordeten Jüdinnen und Juden eine Bestattung ermöglichte und wurde dafür von der Israelitischen Kultusgemeinde in Graz geehrt.
Der Name Eleonore Lappin-Eppel ist untrennbar mit der Erforschung der sogenannten „Todesmärsche“ ungarischer Jüdinnen und Juden verbunden. In ihrem Vortrag wird sie insbesondere auf die Geschichte der Todesmärsche in der Steiermark eingehen. Zudem wird ein Generationenprojekt sowie ein Erinnerungsprojekt der AHS vorgestellt.
Ort: Stadtmuseum Bruck an der Mur
Datum: Montag, 7. April 2025
Beginn: 18:00 Uhr
Event Informationen
Termine:
- 7. April 2025 um 18:00 Uhr